Während mir beigebracht wurde, meine Grenzen zu erweitern, wurde mir klar, dass ich überhaupt keine Grenzen habe. Ich schaffe und setze um, mit dem vollen Verständnis, dass alles möglich ist! Das ist meine Superkraft. Zumindest eine davon.
Mein ganzes Leben lang erschaffe ich meine eigenen Welten, lebe in ihnen ... und heute bin ich bereit, dieses Universum zu entdecken.

Die Präsentation meiner Schmuckmarke ist der erste Schritt auf einer hohen Treppe zu meinem Inneren. Es ist eine Einladung, das zu berühren, was einst nur mir gehörte. Jetzt bin ich bereit, es zu teilen. Ich sehne mich danach.
Für mich ist Schmuck so viel mehr als nur Metall, das ich als Verzierung trage. Ich gieße Bedeutung in jedes Stück, das ich trage, in jedes Kunstobjekt, das ich mit diesem Schmuck schaffe.
Ich wollte, dass alle Anwesenden in meine Welt eintauchen. Ich wollte, dass sie sehen, was Schmuck über die Verzierung eines Menschen hinaus sein kann und was er für mich bedeutet. Ich wollte zeigen, was mich inspiriert und wie eine Idee entsteht.
Mit dem ersten Schritt tauchte jeder Eintretende in ein Universum aus Wasser, Fluidität, Berührung und Regellosigkeit ein.
Ein riesiger Bildschirm zeigte ein Video – eine Kunstgalerie mit Aufnahmen aus verschiedenen Phasen der Markenexistenz. Die Zusammenarbeit von Silber, Meeresklängen, meinen Emotionen und Gefühlen. Einige Aufnahmen wurden absichtlich direkt vor der Präsentation gedreht. Andere wurden ganz am Anfang meines Weges als Schmuckdesignerin festgehalten.

Am Eingang schwebten silberne Tropfen in der Luft. Regen.
Aufgrund der ständigen Lichtwechsel, die von der Video-Leinwand auf die Tropfen fielen, waren sie nicht immer sichtbar. Einige Gäste bemerkten sie erst nach einigen Stunden.
Das Pendel! Ich schuf ein Kunstobjekt, bei dem ich ein Pendel über schwingendem Sand aufhängte. Die scharfe Spitze des Silbers berührte kaum die Körner und erzeugte ein einzigartiges Muster. Das Pendel konnte sanft berührt werden, um es zum Schwingen zu bringen und so ein Mandala im wirbelnden Sand zu erzeugen. Ein Fraktal mit verborgener Bedeutung. Egal wie stark es schwang und welche Muster es erzeugte, das Pendel wusste immer, wann es aufhören musste.

Wasser. Eine glatte Oberfläche, die durch jeden von oben fallenden Tropfen, die zarteste Berührung, gestört werden kann. Eine tiefe, dunkle Schale mit Wasser. In der Mitte, direkt unter der Oberfläche, strahlen silberne Kreise auf dem Wasser.

Stoffe, Pinsel, Leinwände mit Texten – all das inspiriert von japanischer Philosophie. Riesige Papyrusrollen mit der Geschichte, die das Herzstück meiner Kunst ist.

Im Mittelpunkt standen die Leinwände. Bilder, die aus Fotos und Schmuckstücken komponiert wurden. Eine Collage aus den Kurven des menschlichen Körpers und Silber.
All das wurde entwickelt, um eine Geschichte zu erzählen. Um zu zeigen, wovon Schmuck sprechen kann und welche Bedeutung er in sich tragen kann.
Und das ist erst der Anfang...